BtSRZ | Zeitschrift für Betreuungs- und Sozialrecht

Die BtSRZ - ist eine elektronische wissenschaftliche Fachzeitschrift für Berufsbetreuer und andere Akteure im Betreuungswesen.

Die BtSRZ führt die publizistische Orientierung der Zeitschrift Betreuungsmanagement der Jahre 2008 und 2009 fort. Die redaktionelle Linie der BtSRZ orientiert sich an der Betreuungs-Infrastruktur, d.h. der praxisorientierten Auseinandersetzung mit den

  • Rollen und Aufgaben der Akteure im Betreuungswesen  
  • ihren Rechtsbeziehungen untereinander
  • sozialrechtlichen Bezügen des Betreuungswesens und
  • Leistungsansprüchen der Betreuten.

Gegenüber der Zeitschrift Betreuungsrechtliche Praxis wird die BtSRZ dahingehend abgegrenzt, dass Diskurse zur Auslegung des materiellen und Verfahrensrecht gem. BGB und FamFG, die in erster Linie der Meinungsbildung von Betreuungsrichtern dienen, eine nachrangige Rolle spielen.

In anderen Publikationen im Betreuungswesen dauert es oft mehr als ein halbes Jahr, bis eine Beitrag oder eine Reaktion darauf veröffentlicht wird. Als elektronisches Medium mit einer Vorlaufzeit für die Veröffentlichung von Beiträgen von wenigen Wochen für das wissenschaftliche Lektorat soll die BtSRZ die Diskurse im Betreuungswesen wesentlich beschleunigen.

Fachliche Unabhängigkeit und Qualität der BtSRZ

Die fachliche Unabhängigkeit der Zeitschrift vom Verlag und die Erfüllung wissenschaftlicher Standards wird der Herausgeber der BtSRZ, Dr. Bernd Schulte vom Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Sozialrecht München gewährleisten. Bernd Schulte ist dem Betreuungswesen in einer Vielzahl von Funktionen verbunden, u.a. als Mitglied der Kommission, die das Betreuungsgesetz konzipiert hat und als früherer Mitherausgeber der Betreuungsrechtlichen Praxis.

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Top News

  • Apr 30, 2013 20 Jahre Betreuungsrecht – Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft
    Eröffnungsvortrag zum 13. Betreuungsgerichtstag im November 2012 in Erkner Dr. Bernd Schulte ist selbstständig als wissenschaftlicher Referent und Consultant tätig. Er war von 1976 – 2011 wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik in München. „Ich werde einen Blick zurück auf die Entstehung des Betreuungsrechts werfen, (und werde dabei darauf verzichten, nostalgisch an die seinerzeit mit dieser Reform verbundenen, bis heute unerfüllten Hoffnungen zu erinnern),
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  • Feb 28, 2013 Wie wahrscheinlich ist eine sozialrechtliche Strukturreform des Betreuungswesens?
    Ein Element des Regelungsvorschlages des Bundesministeriums der Justiz für ein „Gesetz zur Stärkung der Funktionen der Betreuungsbehörde“ hat der Diskussion über die Veränderung der Schnittstellen zwischen Betreuungsrecht und Sozialrecht neue Nahrung gegeben. Der Vorstand des Betreuungsgerichtstages e.V. sieht den (bis zur Bundestagswahl wohl nicht mehr realisierbaren) Vorschlag, den Betreuungsbehörden die Aufgabe der Vermittlung betreuungsvermeidender „anderer Hilfen“ zu übertragen, als eine „Brücke“ zwischen dem Betreuungs- und
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  • Jan 11, 2013 Die Neuregelung der betreuungsrechtlichen Einwilligung in ärztliche Zwangsmaßnahmen
    Christina-Maria Leeb ist Verfahrenspflegerin und -beiständin, tätig vorwiegend im AG-Bezirk Deggendorf Martin Weber ist Rechtsreferendar im OLG-Bezirk München Zwei Entscheidungen des Bundesgerichtshofes vom Juni 2012, die wiederum auf zwei Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahre 2011 verweisen, machten die Änderung des § 1906 BGB, sowie der damit zusammenhängenden verfahrensrechtlichen Vorschriften der §§ 312 ff. FamFG, nötig, die voraussichtlich Anfang 2013 in Kraft treten werden. Der folgende Beitrag
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    Rechtsverwirklichung durch Infrastruktur im Betreuungswesen – Chancen eines Systemwandels von der justizförmigen zur sozialrechtsförmigen Betreuung Die Arbeit erstellt eine Inventur der Infrastruktur im Betreuungswesen und entwickelt Vorschläge für eine Strukturreform des Betreuungsrechts, die nach der Veröffentlichung des Evaluationsberichts der Bundesregierung zum weiterlesen ...
  • Gesetzliche Regelung der Eignungskriterien für Berufsbetreuer verfassungsrechtlich geboten

    Gesetzliche Regelung der Eignungskriterien für Berufsbetreuer verfassungsrechtlich geboten - Fallzahlenbegrenzung und Kontakthäufigkeitsnorm sind keine Beiträge zur Qualitätssicherung im Betreuungswesen Eine Arbeitsgruppe beim Bundesjustizministerium prüft die Empfehlung im Abschlussbericht des ISG zur Evaluierung des 2. Betreuungsrechts-Änderungsgesetzes, einen regelmäßigen Kontakt zwischen berufsmäßigen Betreuer/innen weiterlesen ...
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